Internationale Standorte als Beleg für Erfolg
Viele deutsche Firmen expandieren weltweit, sowohl in Produktions – Standorten wie auch in Vertriebszentren. Wer allerdings schon einen weltweiten Vertrieb über größere Handelsketten betreibt, der braucht keine eigenen Wege mehr – so die Idee. Medion ist ein gutes Beispiel für diese Wege. Seit mittlerweile fast zehn Jahren vertreibt die Elektronikmarke ihre Geräte über Handelsketten wie Tchibo, Real, Media Markt und Aldi, mal unter dem Namen Medion und auch unter Microstar, Lifetec, Cybercom und ähnlichen. Niederlassungen gibt es neben den deutschen auch in Hongkong, USA und Australien, denn Produktionen sind noch immer möglichst dicht am Kunden zu halten. Welche Geräte sind über diese Handelswege zu vertreiben? Die Produktpalette der Essener Aktiengesellschaft reicht vom CD oder DVD Rohling über Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Eierkocher und Toaster bis hin zum hochwertigen Notebook und Medion PC. Dabei werden die einzelnen Bauteile für die Geräte nicht unbedingt selbst produziert. Gerade bei den Computern greift Medion auf Technik von Intel und HP zurück, für letztere fand die Produktion der Modellreihe „Pavilion“ bis 2005 sogar bei den Unterlieferanten der Medion AG statt. In Tests verschiedenster Elektrogeräte schneidet die Marke mittlerweile durchweg gut ab und kann schon geraume Zeit nicht mehr als Billigmarke bezeichnet werden. Auch auf dem Mobilfunk- und dem Heimkinosektor macht Medion von sich reden. Das Credo ist auch hier, dass qualitativ hochwertige Produkte zu günstigen Preisen angeboten werden sollen, was viele Käufer nach sorgfältiger Prüfung von Angebot und Preis dazu bewegt, einem Medion Gerät den Zuschlag zu geben. Dass das der AG gelingt belegen sowohl die internationalen Standorte wie die seit einigen Jahren stabilen bis wachsenden Umsätze.
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